Daytrading lernen

8 Schritte für einen gelungenen Start zum professionellen Trading!

1. Lassen Sie sich nicht blenden –

Trading ist nicht einfach, aber es ist erlernbar! Allerdings werden Sie es nicht schaffen durch ein einzelnes Seminar oder Webinar langfristig profitabel zu traden. Suchen Sie sich einen guten Coach, der tatsächlich auch Trader ist und nehmen Sie sich die Zeit, die Sie brauchen!

2. Starten Sie nicht mit einem gerade kapitalisierten Echtgeldkonto!

Starten Sie mit einem Demokonto! Am Anfang geht es alleine darum, den Markt kennen und lesen zu lernen. Sie müssen zuerst lernen die Handelsstrategien in unterschiedlichen Marktphasen einzusetzen. Später müssen Sie im Schlaf die Strategien handeln können. Es geht darum, den Prozess des Tradings zu verinnerlichen und diesen immer wieder abspielen zu können.
Ganz am Anfang müssen Sie sogar zuerst Ihre Trading-Plattform kennenlernen. Sie müssen im Schlaf Ihre Orders eingeben können!
Starten Sie im Demokonto! Wenn Ihr Demokonto nach 100 Trades im Gewinn ist, können Sie anfangen echtes Geld zu riskieren!
Zuerst müssen Sie lernen, und erst dann geht es ums Geld verdienen!
Natürlich können Sie jetzt einwenden, dass Demo-Trading nicht mit echtem Trading vergleichbar ist. Damit haben Sie auch vollkommen Recht. Denn bei dem Handel mit echtem Geld kommt noch eine nicht zu unterschätzende, psychologische Komponente ins Spiel. Aber wenn Sie es nicht schaffen, auf einem Demokonto profitabel zu handeln, werden Sie es auf einem Echtgeldkonto erst recht nicht schaffen. Sparen Sie sich am Anfang unnötige Verluste!

3. Üben Sie möglichst viel mit Ihrem Demokonto!

Schaffen Sie sich nach Feierabend Freiräume in denen Sie Traden können. Sammeln Sie möglichst viel an Erfahrung. Bei manchen Handelsplattformen können Sie sogar einzelne Handelstage aus der Vergangenheit im Schnelldurchlauf abspielen. So können Sie z.B. auch am Wochenende üben.

4. Eignet sich Daytrading für Berufstätige?

Ja, Daytrading ist besonders für Berufstätige geeignet. Sie können mit kontinuierlich relativ überschaubarer Vorarbeit die US-Märkte nach Feierabend, z.B. von 19:00 bis 21:30 Uhr handeln. Während dieser Zeit ergibt sich in der Regel immer eine Chance um ein paar Punkte zu verdienen. Sie müssen natürlich auch nicht jeden Tag traden. Suchen Sie sich 2 oder 3 Tage pro Woche, an denen Sie in Ihre Trading-Karriere investieren – die Zeit ist wesentlich besser angelegt als vor dem Fernseher zu sitzen.
Eine besonders positive Eigenschaft des Daytradens ist die, dass Sie am Ende des Tages keine Position mehr offen haben, die sie schlecht schlafen lässt!

5. Welche Handels- & Chart-Plattform sollte ich wählen?

Die Handelsplattform ist ein Stück weit Geschmacksache. Die meisten Plattformen können Sie für einen gewissen Zeitraum testen. Tun Sie dies!Die Handelsplattform sollte über ein Demokonto verfügen – die Vorteile eines Demokontos haben wir bereits besprochen.Handelsplattform und Broker gehen oft ineinander über. Nicht jede Handelsplattform kann mit jedem Broker verbunden werden und nicht jeder Broker akzeptiert jede Handelsplattform.Sehr beliebte Plattformen sind z.B. Ninjatrader, AgenaTrader und Tradingview. Bei diesen Anbietern haben Sie sowohl die Chart- als auch die Trading-Plattform in einem.Nicht ganz unwichtig sind neben den Anschaffungskosten auch die laufenden Kosten.Um Daytrading betreiben zu können, benötigen Sie unbedingt Echtzeit-Daten. Gerade für die liquiden US-Futures können schnell 100,- USD pro Monat, allein für die Echtzeitdaten anfallen. Es gibt allerdings einen kleinen Trick, mit dem die Gebühren auf ca. 5,- USD pro US-Futures-Börse gesenkt werden können. Fragen Sie dazu nach einem „CME Bundle“.

6. Welchen Broker sollte ich wählen?

Auch die Broker-Frage ist Geschmackssache. Gerade US-Broker bieten oftmals geringe Margin-Sätze und niedrige Mindesteinzahlungen an. Dies ist für kleine Konten sehr hilfreich. Hier sind z.B. Ninjatrader, AMP Futures, Danielstrading, Rosenthal Collins Group interessant. Legt man auf einen deutschsprachigen Kundenservice Wert, sollte man sich LYNX Broker, WH Selfinvest oder Sino anschauen. Ein großer Broker über den Sie neben Futures auch Aktien, ETF, CFD, Forex und Optionen handeln können, ist Interacitve Brokers.

7. Wieviel Geld benötige ich um mit dem Daytrading zu starten?

Wenn Sie fleißig mit Ihrem Demokonto geübt und ein Trading-Tagebuch geführt haben, können Sie leicht Ihren persönlichen Drawdown ablesen. Damit ist der maximale Rückgang Ihres Handelskontos innerhalb einer Verlustserie gemeint. Verdoppeln Sie den Betrag und packen Sie genügend Margin hinzu (Sicherheitsleistung pro gehandelten Kontrakt unterschiedlich je nach Broker).Um Trading-Kapital müssen Sie sich heutzutage keine Sorgen mehr machen. Es gibt einige Anbieter, die Sie mit dem nötigen Kapital ausstatten. Sprechen Sie mich zu dem Thema gerne an.

8. Wieviel Geld kann ich mit Daytrading verdienen?

Nachdem Sie 100 Trades im Demokonto getätigt und Ihre Strategie sowie den Markt genau kennengelernt haben, kann es losgehen.Ich trade sehr gerne den E-Mini S&P 500 Futures. Dies ist einer der liquidesten und über eine Börse regulierten Markt. Der E-Mini S&P hat einen Punktwert von 50,- USD. Bewegt sich der S&P also um einen Punkt, gewinnen oder verlieren Sie 50,- USD. Ich habe in der Regel einen Stop-Loss von 3 Punkten bzw. 150,- USD pro Kontrakt. Je nach Marktlage bewegt sich der S&P in einer Tagesrange von ca. 30 Punkten. Sie können ohne größere Slippage mehr als 100 Kontrakte handeln. Daran sehen Sie das mögliche Potential im E-Mini S&P Futures. Der einzig limitierende Faktor ist oftmals die Psyche des Traders, die ihn davon abhält mehrere Millionen Dollar pro Jahr aus dem Markt zu ziehen.

Nehmen Sie sich die Zeit um in Ihre Zukunft zu investieren! Sie stehen vor einer spannenden Reise!

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Mario Steinrücken. Gründer und Coach der Tradingblog Academy.

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